Coupons

Der Begriff Coupon kommt aus dem Französischen und bezeichnet eigentlich den Abschnitt eines Wertpapiers. Mit Coupons können die Inhaber der Wertpapiere ihren Gewinnanteil einlösen. In der Regel ist aber der Verkehr mit Coupons heute vom elektronischen Zahlungsverkehr weitgehend verdrängt.

Eine weitere Verwendung findet der Begriff in der Werbung. Hier werden kleine Warengutscheine als Coupons bezeichnet. Verschiedene Unternehmen bieten die Möglichkeit, bei einem Einkauf oder für eine erbrachte Dienstleistung bei der Bezahlung Coupons mit aus zu geben. Diese kleinen, oft Briefmarkengroßen Scheine stellen einen Nachweis dar, dass der Kunde einen Umsatz in einer bestimmten Höhe hatte. Parallel dazu gibt es von den Firmen kleine Heftchen, in die man die ausgegebenen Coupons einkleben kann. Ist das Heft voll, hat der Händler einen Nachweis, dass es sich um einen Kunden handelt, der viel bei ihm einkauft. Diese Marken- oder Händlertreue wird dann bei Abgabe der Coupons mit einem Geschenk belohnt. Meist kann sich der Kunde aus einer vorher aushängenden Liste einen Artikel aussuchen. Vielfach wird auch die Möglichkeit geboten, den Gegenwert der Coupons auf die nächste Rechnung anrechnen zu lassen. Häufig ist dies beispielsweise bei Tankstellen der Fall. Da es sich bei den Ausgaben für Kraftstoff um Ausgaben handelt, die man in den seltensten Fällen verschieben oder umgehen kann, wird hier oft ein hoher Umsatz erzielt. Meist werden die Coupons dann pro 10 Liter Kraftstoff oder für jeweils 10 Euro Umsatz ausgegeben und haben einen zugesicherten Wert von einem Cent. Ist ein He3ft mit Coupons voll, wird der Wert von der nächsten Tankrechnung abgezogen.

Auch bei Einkäufen im Internet bekommt man von vielen Anbietern Coupons. Diese sind dann allerdings in elektronischer Form. In der Regel dienen die in der Werbung eingesetzten Coupons dazu, den Kunden an einen Händler oder an ein Produkt zu binden.

Im Onlinehandel werden Coupons auch mit Newslettern verschickt, um Neukunden zu einem Kauf an zu regen.